Fox Gletscher auf der Suedinsel
Da aber am nächsten Morgen endlich die Sonne schien haben wir uns sofort aufgemacht den Franz Josepf Gletscher zu besichtigen, was auch wirklich richtig klasse war denn es ist einfach eine grandiose Naturkulisse. Danach sind wir weiter bis zum Fox Gletscher (war nur 24 km entfernt), haben uns eine Unterkunft gesucht und auch diesen noch angeschaut, schon unglaublich mit welcher Naturgewalt sich das Eis durch die Berge „schält. Zum Abschluss eines wirklich coolen Tages ging es noch zum Lake Matheson, ein wirkliches Postkartenmotiv, welches wir in den späten Nachmittagsstunden umrundeten. Auch hier ist man der Natur wieder richtig schön verbunden und gerade am späten Nachmittag sind auch nicht zu viele Touristen unterwegs. Abends gab es mal wieder Büchsennudeln, herrlich so ein Camperleben und das immer mitten in der Natur. So wir hoffen wir können bald wieder ein paar unserer Abenteuer schreiben, bis dahin viel Spaß beim lesen hier in unserem Neuseeland Guide.
Aufstieg zum Alex Knop
Nach einem absolut scharfen Start am frühen Morgen waren wir die ersten am Aufstieg zum Alex Knop Gipfel von dem man einen Superblick auf den Gletscher und die gesamte Landschaft hat.Die Strecke ging durch einen wirklichen Märchenwald mit meterhohen Bäumen, Moosen und alles was die natur zu bieten hat. Am ersten Ausblick hatten wir auch noch eine ganz passable Aussicht aber das sollte sich ändern.Nachdem wir noch einmal 500 Höhenmeter hinter uns gelassen hatten fing es an zu regnen, was ein schöner Test für unsere „draußen zu hause“ Bekleidung war – erfolgreich. Leider war der nächste Aussichtspunkt schon nicht mehr zu sehen und so sind wir kurz vorm Gipfel wieder umgedreht und haben uns auf einen nun ziemlich glitschigen Abstieg begeben. Nach einer insgesamt fünfstündigen Tour sind wir gut angekommen und haben uns sofort in den Spa Bereich des Campingplatzes begeben. Mit solchen Wetter ist eben in Neuseeland immer zu rechnen, man muss nur damit leben können.
Fahrt nach Franz Joseph
Dieser Tag stand ganz im Zeichen einer langen Autofahrt bis nach Franz Joseph. Aber keine Angst, Neuseelands Natur lässt jede Faht zu einem Erlebnis werden und immer wieder gibt es Neues zu entdecken. Am Morgen sind wir durch Wälder voller Äpfelbäume gefahren bis wieder die Küste erreicht war. Dann sind wir bis zu den weltberühmten Pancake Rocks gefahren die wirklich ein unglaubliches Naturschauspiel darstellen und einen wieder einmal zeigen was die Natur für Kräfte entwickeln kann. Weiter ging es über den Highway 6, der zu recht zu einer der schönsten Küstenstraßen der Welt zählt. Franz Joseph erreichten wir nach beinahe 500 km im Auto am frühen Abend und haben uns mit Quark, Kartoffeln und einem schönen Steak belohnt – natürlich haben wir wieder alles selbst gekocht. Durch die nicht günstigen Preise wird man immer wieder gezwungen selbst zu kochen aber das funktioniert auf den Campingplätzen ganz hervorragend.