Mit der Faehre nach Sueden
Die erste Nacht in einem Bett seit langen war wirklich himmlisch und so sind wir auch dementsprechend schlecht aus den Federn gekommen. Durch den morgendlichen Berufsverkehr haben wir uns bis zum Terminal gequält von dem mit der Fähre auf die Südinsel übergesetzt haben. Unterwegs haben wir wieder ein paar Neuseeländer zur Verzweiflung getrieben. Wir wissen nicht so richtig ob wir wirklich so schlecht fahren oder die Kiwis so rasant. Eines ist klar, so entspannt wie in Australien oder in Amerika sind sie hier im Strassenverkehr nicht. Die vierstündige Überfahrt verging wie im Flug und war auch nicht so schauckelig wie zuerst befürchtet. Nur noch als kleiner Tipp, die Überfahrt muss in jeden Fall vorher gebucht werden und kostet ca. 16 Euro für 2 Personen und einem kleinen Caravan.Auf der Südinsel angekommen sind wir erst einmal in den Supermarkt und haben für umgerechnet 70 Euro unseren Wochenendeinkauf gemacht. Billig ist etwas anderes aber so ist eben Neuseeland.
Wellington, die Hauptstadt Neuseelands
Ziemlich früh haben wir den Zeltplatz verlassen um uns mit einigen Umwegen auf den Weg nach Wellington der Hauptstadt Neuseelands zu machen. Wir sind eine wenig befahrene Schotterpiste entlang aber dafür mitten durch die grüne Landschaft, vorbei an tausenden Schafen. Typisch neuseeländische Landschaften und kauzige Typen prägten diesen Tag, einfach herrlich und wirklich entspannt. Die Hauptstadt ereichten wir am frühen Nachmittag – im strömenden Regen. Dadurch gestaltete sich die Unterkunftssuche noch schwieriger und so fuhren wir ein wenig ausserhalb um später mit dem Zug zurück in die Stadt zu fahren. Das Motel war zwar nicht wirklich billig aber sein Geld wirklich wert. Insgesamt herrscht in dieser Metropole eine total angenehme Atmosphäre und Feinschmecker kommen total auf ihre Kosten. Wir gingen abends auch mal lecker essen und können jeden einen Aufenthalt in Wellington empfehlen, vielleicht mehr als nur einen Tag aber wir hatten keine Zeit.
Tongariro Alpine Crossing
Heute war der Tag der ersten großen Trekking Tour, dem weltberühmten Tongariro Alpine Crossing. Um 08:00 Uhr wurden wir am Campingplatz abgeholt um eine halbe Stunde später aufzubrechen.19,4 Kilometer lagen vor uns aber ein paar Hundert andere Leute hatten selbiges vor, also verlaufen kann man sich hier nicht.Das Wetter spielte mit und es ging durch eine wirkliche Mondlandschaft. Vulkankrater, bunte Seen – einfach eine unwirkliche Gegend. Es bewölkte sich zwar immer mal, blieb aber trocken, was die Hauptsache war.Unterwegs lernten wir 2 andere Deutsche kennen, mit denen wir den größten Teil gemeinsam gingen und jede Menge Tipps für die Südinsel abstaubten. Nach genau 6 Stunden und 30 Minuten hatten wir das Ziel auf der anderen Seite des Vulkans erreicht, inklusive schmerzenden Waden aber doch total begeistert. Zurück im Park gönnten wir uns erst einmal ein Bad im warmen Whirlpool um die müden Knochen wieder ein wenig aufzulockern.